IFOY

Published on 15. März 2019 | by Anita Würmser

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IFOY AWARD 2019: “Best in Intralogistics” Zertifikate vergeben

Am Ende der IFOY TEST DAYS 2019 vom 1. bis 8. März auf dem Messegelände in Hannover hat die Award-Organisation die „Best in Intralogistics“-Zertifikate des Jahres 2019 vergeben. Vertreter von insgesamt zwölf Unternehmen nahmen die Urkunden im Rahmen des IFOY TEST DAYS Dinner entgegen.

Über das Siegel freuten sich Repräsentanten von Cargometer, Clark, Combilift, Hubtex, Jungheinrich, Raymond, SAE, Still, Torwegge und UniCarriers. Erstmals in der Historie des IFOY AWARD gab es auch Zertifikate für zwei Startups: ProGlove und Trône Seating.

„Das `Best in Intralogistics´-Siegel ist im vergangenen Jahr eingeführt worden, um die den hohen Innovationsgrad der nominierten Geräte und Lösungen, die das IFOY Testprocedere erfolgreich absolviert haben, nach außen sichtbar zu dokumentieren. Nur die Innovationen, die das Zertifikat tragen, haben das dreiteilige IFOY Audit durchlaufen und sich dem unabhängigen Intralogistiktest gestellt“, betont Sascha Schmel, Geschäftsführer des VDMA Fachverband Fördertechnik und Intralogistik, der Träger des IFOY AWARD ist.

Das IFOY Audit 2019, das traditionell auf dem Gelände des IFOY Partners Deutsche Messe AG durchgeführt wird, dauert insgesamt acht Tage. Es umfasst verschiedene Testreihen, deren Ergebnisse den 29 Jurymitgliedern als Entscheidungsunterstützung dienen. Um sicherzustellen, dass die Leistungswerte und der Innovationsabstand objektiv bewertbar sind, werden die Nominierten in einer Kategorie nicht miteinander verglichen, sondern immer mit vergleichbaren Geräten, die auf dem Markt sind.

Der erste Teil des IFOY Audits ist der wissenschaftliche IFOY Innovation Check, der vom Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), dem Lehrstuhl für Technische Logistik an der Universität Dresden, dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technische Universität München sowie dem Lehrstuhl für Maschinenelemente und Technische Logistik der Helmut Schmidt Universität in Hamburg durchgeführt wird. Die Experten geben ihre Einschätzungen über die Finalisten in Sachen Marktrelevanz, Kundennutzen, Art der Ausführung, und Innovationsgrad ab.  Zudem verifizieren die Wissenschaftler die von den Herstellern angegebenen Innovationen in der Testhalle und bewerten in einem Technologienvergleich, ob es sich um innovative Weiterentwicklungen, Neukompositionen oder echte Innovationen handelt.

Der zweite Teil des IFOY Audits ist der praxisorientierte IFOY Test des niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts. Er misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den einschlägigen Wettbewerbsgeräten. Die Geräte durchlaufen individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende IFOY Testprotokoll, das unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Ergonomie der Geräte ermittelt. Um eine Verfälschung der Testergebnisse durch äußere Einflüsse wie zum Beispiel Beleuchtung, Wetterbedingungen oder Gangbreiten zu vermeiden, schafft die Testhalle identische Umgebungsbedingungen für alle Kandidaten.

Der dritte Teil des Audits ist die Begutachtung der Finalisten durch die Juroren und ihre zugelassenen Berater. Die Jurymitglieder bilden sich aus dem IFOY Innovation Check, den IFOY Testergebnissen und ihren eigenen Testerfahrungen eine Meinung und stimmen danach ab.

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About the Author

Anita Würmser

Journalistin und geschäftsführende Juryvorsitzende der Logistics Hall of Fame und des IFOY AWARD. Inhaberin von wuermser.communications.



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