IFOY

Published on 16. April 2020 | by Stefanie Nonnenmann

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Die IFOY Tester

Wenn sie die Testhalle betreten, wird es still an den Ständen der Finalisten. Die Tester des IFOY AWARD sind gefürchtet, denn ihr Urteil zählt.

Ist es eine echte Innovation oder eine gelungene Weiterentwicklung? Wie sehen die Leistungswerte im Vergleich zum Wettbewerb aus? Wie steht es um Kundennutzen, Verarbeitung und Ausstattung? Nirgendwo wird mehr getestet und geprüft, als beim IFOY AWARD. Wer für das Finale nominiert ist, muss sich einem einwöchigen Audit unterziehen. Die Ergebnisse geben den Juroren wichtige Anhaltspunkte für ihr Votum. In diesem Jahr haben drei Logistikwissenschaftler und das holländische Test-Team den IFOY Finalisten in der Halle 4 des IFOY Partners Deutsche Messe in Hannover auf den Zahn gefühlt. Insgesamt prüften und testeten die Experten 16 Geräte und Lösungen von 15 Herstellern.

Teil 1 des IFOY Audits bildete der praxisorientierte IFOY Test des niederländischen Fachjournalisten Theo Egberts. Er misst die harten Fakten und vergleicht sie mit den einschlägigen Wettbewerbsgeräten. Die Fahrzeuge durchlaufen dabei individuell abgestimmte Fahr- oder Funktionstests, darunter das rund 80 Kriterien umfassende IFOY Testprotokoll, das unter anderem Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz, Nachhaltigkeit, Sicherheit und Ergonomie der Geräte ermittelt.

Der zweite, und wichtigste, Teil des IFOY Audits ist der wissenschaftliche Innovation Check. Er wird durchgeführt vom Dortmunder Fraunhofer-Institut für Materialfluss und Logistik (IML), dem Lehrstuhl für Technische Logistik an der Universität Dresden sowie dem Lehrstuhl für Fördertechnik Materialfluss Logistik der Technischen Universität München.

Das IFOY Innovation Check-Team klopft die Nominierten in Sachen Marktrelevanz, Kundennutzen, Art der Ausführung, und Innovationsgrad ab. Außerdem verifizierten die Wissenschaftler die von den Herstellern angegebenen Innovationen und bewerten in einem Technologievergleich, ob es sich um innovative Weiterentwicklungen, gelungene Neukompositionen oder echte Innovationen handelt. Als Orientierung nutzen die Wissenschaftler für ihre Einschätzung eine fünfstufige Bewertungsskala: „nicht vorhanden“, „weniger“, „ausgeglichen“, „gut“ und „sehr gut“.

Diesen Artikel finden Sie auch in der aktuellen Ausgabe unseres IFOY MGZN. Gleich lesen: https://www.yumpu.com/de/document/read/63191563/ifoy-mgzn-2020-de/20

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About the Author

Stefanie Nonnenmann

PR-Journalistin und Projektmanagerin, impact media projects. www.bestoflogistics.de Brands: IFOY AWARD, Logistics Hall of Fame



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