Coronaserie

Published on 10. Dezember 2020 | by Stefanie Nonnenmann

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Mit Gelassenheit ins Homeoffice

ForkOn aus Haltern am See hat die Corona-Krise als Chance genutzt. Das Start-up, das eine herstellerunabhängige Software zum Flottenmanagement von Gabelstaplern anbietet, hat sein Geschäftsmodell erweitert.Geschäftsführer Tim Klauke schildert seine Eindrücke.

„Harte Zeiten erfordern besondere Maßnahmen – zu Beginn der Corona Krise war es eine Umstellung für uns, nicht wie gewohnt ins Büro zu gehen. Seit Mitte März ist Home Office für
das gesamte Team von ForkOn verpflichtend. Teammeetings führen wir auf Zoom oder Google Hangouts per Videokonferenz durch. Mittlerweile haben wir uns an die Umstände gewöhnt und uns von zu Hause aus gut organisiert. Durch unseren zweiten Standort in Heidelberg, war die Situation auch nicht ganz neu für uns – Schon vor Corona haben wir regelmäßige Videokonferenzen geführt und sind es somit gewohnt, von mehreren Standorten aus miteinander zu arbeiten. Zusätzlich sind unsere allgemeinen Geschäftsprozesse sehr digital aufgestellt und erleichterten uns die Umstellung: Eine erste kostenlose Einführung durch unsere SaaS-Lösung bieten wir unseren Interessenten per Webinar an.

Es stellte sich anfangs als Herausforderung heraus, sich nicht von den Auswirkungen der Coronakrise erschüttern zu lassen. Ruhe und Gewissheit zu bewahren, dass unsere Lösung ForkX Unternehmen vor allem in schweren Zeiten durch maximale Transparenz hilft und Einsparungspotentiale aufdeckt, war für uns eine sehr wichtige Erkenntnis. Zusätzlich liefern uns unsere agil formulierten Prozesse und Strukturen nicht nur in Wachstumszeiten Klarheit und Freiheit, sondern bilden vor allem eine Basis für schnelles und flexibles Handeln in schweren Zeiten. Damit wir Unternehmen während der Krise kurzfristig helfen und unterstützen können, haben wir unser Geschäftsmodell erweitert: Im Rahmen eines Audits nimmt ForkOn eine Beraterfunktion ein und analysiert die Gabelstaplerflotte auf Effizienz, um kurzfristig Einsparungspotenziale aufzudecken. Da ForkX darauf ausgelegt ist, unseren Kunden Zeit und Kosten zu sparen, ist die derzeitige Situation ein Türöffner für uns. Zudem glauben wir fest daran, dass das Thema Digitalisierung jetzt noch besser verstanden und in Unternehmen implementiert wird.

Jede Krise ist auch eine Chance. Um unsere Vision zu verwirklichen, arbeiten wir kontinuierlich daran, ForkX weiterzuentwickeln und neue Features zu implementieren. Wir nutzen die bei unseren Kunden momentan etwas ruhigere Zeit, mit Ihnen in den direkten Austausch zu gehen, ihre Wünsche in die Realität umzusetzen und unsere Software nah an unseren Kunden zu verbessern. Zusätzlich hat uns die Corona Krise gezeigt, dass der Standort keinen Einfluss auf die Produktivität unseres Teams hat: Die Vorteile des Home Office waren für uns so deutlich, dass wir unseren allgemeinen Aufbau dementsprechend geändert haben. Für wichtige Meetings und um den zwischenmenschlichen Austausch in Person zu bewahren, treffen wir uns wie gewohnt an bestimmten Tagen im Büro. Ansonsten darf jeder an einem Standort seiner Wahl arbeiten.“

Tim Klauke, Geschäftsführer ForkOn


About the Author

Stefanie Nonnenmann

PR-Journalistin und Projektmanagerin, impact media projects. www.bestoflogistics.de Brands: IFOY AWARD, Logistics Hall of Fame



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