Coronaserie

Published on 8. Dezember 2020 | by Stefanie Nonnenmann

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Mitarbeiterschutz und Elektromobilität

Dass die Corona-Krise kein Grund ist, sich von großen Plänen abbringen zu lassen, hat der Logistikdienstleister Mosolf unter Beweis gestellt. Das Unternehmen entwickelte ein ausgeklügeltes Konzept zum Gesundheitsschutz seiner Mitarbeiter und brachte gleichzeitig einen elektrisch angetriebenen Lieferwagen auf den europäischen Markt.

Von seinen Plänen, das Thema Elektromobilität weiter voranzubringen, konnte Jörg Mosolf, geschäftsführender Gesellschafter der Mosolf-Gruppe, auch die Corona-Krise nicht abhalten. So brachte die TROPOS MOTORS Europe, ein Tochterunternehmen der Moslf-Gruppe, 2020 einen elektrisch angetriebenen Lieferwagen auf den europäischen Markt. Die kompakten, vollelektrischen Nutzfahrzeuge sind insbesondere auf die Bedürfnisse der Werks- und Citylogistik ausgerichtet und eignen sich für den Einsatz in Städten und Kommunen, Unternehmen aus Industrie, Handwerk und Tourismus sowie in landwirtschaftlichen Betrieben.

Erfolgt ist der Betriebsstart im März 2020. Der Tropos ABLE unterstützt Logistik, Industrie und Handel dabei, Schadstoff- und Lärmemissionen auf der letzten Meile zu reduzieren. Die kompakten Nutzfahrzeuge sollen dazu beitragen, die im Klimaschutzprogramm der Bundesregierung vorgegeben Ziele zu erreichen und den CO2Fußabdruck der Unternehmen grüner zu gestalten. Die Besonderheit: Sogar ein Desinfektionsaufbau ist verfügbar. Die dort installierte Dampftechnologie erzeugt Trockendampf, der eine effektive Reinigung und desinfizierende Wirkung für Kontaktflächen und Gegenstände garantiert. Laut WHO tötet Hitze ab 56° C auch das Coronavirus ab.

Betriebliches Maßnahmenkonzept

Die eigenen Mitarbeiter liegen Jörg Mosof besonders am Herzen. Für ihren Schutz sorgt das „MOSOLF Logistics Protection Program“, ein betriebliches Maßnahmenkonzept, das unter seiner Führung entwickelt wurde. Seit dem 1. Mai 2020 ist der Zugang zu allen Mosolf-Standorten damit nur noch über ein sogenanntes Mosolf Health-Gate möglich. Personen mit Atemwegssymptomen oder Fieber erhalten keinen Zutritt und müssen wieder nach Hause gehen.

Bereits Anfang März und damit weit vor vielen anderen Unternehmen, hatte die Mosolf-Gruppe bereits Handlungsempfehlungen im Umgang mit Corona gruppenweit kommuniziert und umgesetzt. So wurden an den Standorten unter anderem Wasch- und Desinfektionsmöglichkeiten aufgestellt, Mitarbeiter in Homeoffice oder Schichtbetrieb eingeteilt und persönliche Schutzkleidung an allen Standorten verteilt. Mosolf will damit allerdings nicht nur seine Mitarbeiter schützen, sondern auch das Fortbestehen des gesamten Wirtschaftskreislaufes der Automobillogistik sichern, in dem die Mosolf-Gruppe mit 38 Standorten eine wichtige Rolle einnimmt. Schließlich kann bereits ein einziger positiver Corona-Fall zur Schließung eines gesamten Hubs führen und damit die Liefer- und Logistikketten ins Stocken bringen.

 


About the Author

PR-Journalistin und Projektmanagerin, impact media projects. www.bestoflogistics.de Brands: IFOY AWARD, Logistics Hall of Fame



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